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Bielefeld mit Nullnummer bei Kramer-Debüt

Später Treffer: Hector rettet Köln Remis

Jonas Hector
Jonas Hector
© picture alliance

07. März 2021 - 20:02 Uhr

FC bleibt im Keller

Werder Bremen hat im Abstiegskampf einen Sieg verpasst. Am 24. Spieltag musste sich die Mannschaft von Florian Kohfeldt trotz langer Führung mit einem 1:1 beim 1. FC Köln zufrieden geben. Arminia Bielefeld gelang auch beim Debüt von Trainer Frank Kramer kein Sieg. Gegen Union Berlin kam der Aufsteiger nicht über ein 0:0 hinaus.

1. FC Köln - Werder Bremen 1:1 (0:0)

Freunde des gepflegten Spiels kamen wahrlich nicht auf ihre Kosten. Hätte man die erste Hälfte bei Kaffee und Kuchen im Kreise der Familien verbracht, man hätte nichts verpasst. Den Hausherren konnte man wenigstens nicht absprechen, es nicht wenigstens zu versuchen. So ging der erste und einzige Aufreger vor der Pause auch aufs FC-Konto: Ellyes Skhiri kam nach Ecke aus sieben Metern frei zum Kopfball – zu zentral auf Bremens Schlussmann Jiri Pavlenka. Und Werder? Die personifizierte Harmlosigkeit. Es kam nach vorne gar nichts.

Bis zur 47. Minute mussten die Werder-Fans ausharren, um die erste Chance ihrer Mannschaft zu sehen. Und was für eine. Milot Rashiha mit einem Tempo-Lauf und dem Auge für Ludwig Augustinsson, doch dessen Schuss parierte FC-Keeper Timo Horn. Den Nachschuss setzte Kevin Möhwald weit über den Kasten. Bremen legte nun die Lethargie der ersten Hälfte ab, und das wurde belohnt: Romano Schmid mit einer präzisen Flanke an den Fünfer, Josh Sargent schlägt der FC-Defensive ein Schnippchen – das 0:1 mit Köpfchen. Für den FC ein Nackenschlag, aber nicht der K.o. Sieben Minute vor dem Ende rettete Ex-Nationalspieler Jonas Hector mit einem Abstauber den Kölnern einen glücklichen Punkt.

Arminia Bielefeld - Union Berlin 0:0

Kampf um jeden Grashalm war das Motto beim Duell der Underdogs. Und gleich in Minute drei krachte es gewaltig, Union-Keeper Andreas Luthe prallte mit Julian Ryerson zusammen. Die Folge: Der Berliner Verteidiger trug fortan Turban, sein Schlussmann wurde mit mehreren Stichen genäht. Aber weiter ging's – für beide. Harte Zweikämpfe bestimmten auch weiterhin die Partie, beiden gönnten sich nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Dass die Fußballästhetik darunter litt, versteht sich. Aber sei's drum. Auch nach dem Wechsel wollte sich kein wirkliches FußballSPIEL entwickeln. Bemühungen, Kultur aufs Grün zu bringen, scheiterten kläglich. Kaum Chancen hüben wie drüben. Kaum Höhepunkte.

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