Im Frühstadium entdeckt - Moderatorin dankbar für „privilegierte Situation“

Sonya Kraus: Warum meine Brustkrebs-Erkrankung "fast ein Geschenk" war

Der Brustkrebs rückte Sonya Kraus den Kopf zurecht Überraschende Worte
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Überraschende Worte
Der Brustkrebs rückte Sonya Kraus den Kopf zurecht

Für Moderatorin Sonya Kraus (48) war es der erste große rote Teppich nachdem sie die Diagnose „Brustkrebs“ bekommen hatte. Im Interview mit RTL findet sie überraschend positive Worte über ihre Erkrankung. Natürlich weiß auch sie, dass sie großes Glück hatte. Immerhin wurde der Knoten in ihrer Brust früh erkannt. Gerade deshalb kann sie ihre Situation sogar als „Geschenk“ bezeichnen. Den lebensbejahenden Auftritt sehen Sie oben in unserem Video.

Sonya fühlt sich manchmal wie ein "Zombie"

Sie sieht umwerfend aus in ihrem neongrünen Kleid – und genauso umwerfend ist auch ihre positive Art. Dabei gesteht die 48-Jährige im RTL-Interview, dass sie sich an manchen Tagen durchaus auch wie ein Zombie fühle. Erst vor einem Monat hat die beliebte Moderatorin verkündet, dass sie bald ihre Chemo-Therapie beenden könnte .

„Ich würde jetzt nicht sagen, dass mir die Sonne aus dem .. scheint, aber ich bin einfach dankbar“, erzählt sie im Interview. Denn eine solche Diagnose habe ihr den Kopf zurecht gerückt: „Man genießt so viele Dinge, die man sonst einfach übersieht." Der Mutter von zwei Kindern ist es ganz besonders wichtig zu zeigen, dass Vorsorge das beste Mittel ist . In ihrem Fall dürfte sie das zu einer ziemlich überraschenden Aussage bewegt haben.

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Sonya: "Ehrlich gesagt, ist es schon fast ein Geschenk."

Auf Instagram verkündete sie vor dem Auftritt, dass sie es heute mal „krachen lassen“ würde. Ihre Diagnose habe ihr Leben verändert – und das nicht nur im offensichtlichen Sinne: „Gleichzeitig überdenkt man auch nochmal die ganze Lebenssituation und sagt sich so: ‘Mhh, geht besser.’“

Und obwohl die Chemo-Therapie teilweise zu einer Glatze geführt hat , bezeichnet Sonya ihre Erkrankung als „Geschenk“. Dabei ist es ihr wichtig zu betonen, dass sie dies aus einer „privilegierten Situation“ heraus sagen könnte, immerhin habe sie eine „super Prognose“. „Bei mir wurde der Knoten in einem Babystadium entdeckt“, schließt die Moderatorin ab. Das mache sie auch so optimistisch.

Sonya schaut nach vorne

Hinter Sonya liegen unfassbar schwierig Monate. Doch unterkriegen lassen, das war für sie von Anfang an keine Option . „Aber jetzt bin ich im Endspurt und gönne mir bald einen wunderbaren Sommer“, erzählt die 48-Jährige, „dann lasse ich es richtig krachen.“ Die Moderatorin hat durch die Diagnose eins gelernt: Das Leben in vollen Zügen zu genießen – gerade auch die kleinen Dinge. (vne)