Höhere UV-Belastung wegen Corona-Stillstand

Sonnenbrand-Gefahr! Deshalb braucht Ihre Haut jetzt noch mehr Schutz

20. April 2020 - 12:04 Uhr

Hautärztin gibt Tipps gegen Sonnenschäden

Sonnenschein von früh bis spät, kaum ein Wölkchen am Himmel: Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite. Aber Vorsicht: Wer jetzt denkt, die Sonne sei noch nicht so stark, irrt sich. Tatsächlich ist die Sonnenbrandgefahr bereits extrem hoch – und die dank der Corona-Krise so saubere Luft lässt die Belastung durch gefährliche UV-Strahlung noch zusätzlich ansteigen. Wie wir uns jetzt am besten gegen vorzeitige Hautalterung und noch schlimmere Folgen wie Hautkrebs schützen können, erklärt Dermatologin Dr. Yael Adler im Video.

Was hat Corona mit UV-Strahlen zu tun?

Die Corona-Krise schränkt den Verkehr weltweit stark ein, teilweise kommt er komplett zum Erliegen. Die Folge: Weniger Luftverschmutzung durch Autos, Flugzeuge und Industrieanlagen. Zwar ist das an sich ein erfreulicher Effekt für die Umwelt - die feinen Staub- und Rußpartikel fehlen jetzt aber, um das direkte Sonnenlicht inklusive UV-Strahlung zu streuen, zum Teil ins Weltall zurückzustrahlen oder ganz zu absorbieren, also aufzunehmen. Der Effekt ist zwar verhältnismäßig gering, doch die Sonnenbrandgefahr wird dadurch nicht kleiner – im Gegenteil. Mehr darüber, was die Sonne jetzt im Frühling so gefährlich macht, erfahren Sie hier!