Sondertermine bei Corona-Impfungen für über 70-Jährige

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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16. April 2021 - 13:42 Uhr

Erfurt (dpa/th) - Mit Sonderterminen für Menschen über 70 Jahre will Thüringen das Tempo bei Corona-Impfungen beschleunigen. Für das letzte April-Wochenende (24./25.4.) und am ersten Mai-Wochenende (1./2.5) werden dafür in den Impfzentren und -stellen 23.000 zusätzliche Termine vergeben, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Geimpft wird dort mit dem Impfstoff "Vaxzevria" von Astrazeneca. Das Kontingent war laut Ministerium ursprünglich für Zweitimpfungen bei Menschen unter 60 Jahren vorgesehen. In dieser Altersgruppe wird er jedoch nicht mehr eingesetzt. Die Terminvergabe startet an diesem Samstag.

Zudem dehnt Thüringen den Kreis der Impfberechtigten landesweit auf einen Teil der Prioritätsgruppe 3 aus. Dazu gehören über 60-Jährige, die in Hausarztpraxen geimpft werden können - und zwar nur mit dem Astrazeneca-Mittel. Auch Beschäftigte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und allen Schulen und Berufsschulen sowie Auszubildende und Studierende in diesen Bereichen kommen zum Zuge.

Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) appellierte insbesondere an mobile ältere Menschen, die Termine auch in den großen Impfzentren in Erfurt und Gera zu nutzen. In Thüringen haben bis Freitag 19 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten, das sind mehr als 405.000 Menschen. Mit einer Zweitimpfung vollständig immunisiert sind fast 166.000, was einem Bevölkerungsanteil von 7,8 Prozent entspricht.

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Quelle: DPA

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