Lippenvergrößerung für zu Hause, Zähnebleichen mit Handy-Schiene & Co.

Social-Media-Expertin warnt vor Beauty-Gadgets: „Bitte tut euch DAS nicht an!“

8. November 2019 - 12:30 Uhr

"Don't try this at home!"

Völlig schockiert schaut sich Ann-Katrin Schmitz des Beauty-Set an, das sie zum Testen zugeschickt bekommen hat: Ein Kit, mit dem man sich selbst zu Hause die Lippen vergrößern kann. "Sowas Ekelhaftes hab ich in meinem Leben noch nicht gesehen", erklärt sie in ihrer Instastory. Ann-Katrin ist Mitbegründerin und Managerin von "Novalanalove", ihrem eigenen Account "himbeersahnetorte" folgen auf Instagram über 86.000 Menschen. Als Social-Media-Managerin und Influencer-Expertin kennt sie also die fiesen Maschen der Hersteller – und warnt vor ganzen Reihen an Beauty-Tools, die uns scheinbar über Nacht schöner, schlanker und gesünder machen sollen. Die fiesen Werbemaschen und wie Nutzer sich vor ihnen schützen können, erklärt sie uns exklusiv im Video.

Man kann Influencern nicht blind vertrauen

Wer regelmäßig Zeit auf Instagram verbringt, könnte meinen, dass die ganze Welt sich mit Detox-Tees schöntrinkt, mit einer am Smartphone befestigten Schiene die Zähne bleicht oder Gummibärchen mampft, damit die Haare schneller wachsen. Die dubiosen Produkte, über die eigentlich jeder Mensch belustigt den Kopf schütteln sollte, werden einem in den sozialen Medien alle Nase lang angezeigt und von zig sympathischen Influencern empfohlen. Auch von den richtig großen. Irgendwann kann man gar nicht anders, als sich zu fragen: "Sollte ich mir das auch holen?"

Ann-Katrin hat einen klaren Rat: Nicht, ohne sich auch anderweitig über die Wirksamkeit (und die Gefahren!) schlau zu machen. Denn als Expertin für Social-Media-Marketing weiß sie, dass nicht jeder Influencer von den Produkten überzeugt ist, die er seinen Followern ans Herz legt.

"Das grenzt an Körperverletzung"

"Prüft die Dinge selber, googelt sowas mal, sprecht eventuell auch mal mit einem Arzt, bevor ihr sowas ausprobieren wollt", rät sie. Ihre Story kommt richtig gut an – und ruft zum Beispiel auch einen Arzt auf den Plan, der ihr schreibt: "Bei diesem Lippen-Roller wird mir ganz schlecht, wenn ich das sehe. Da reibt man dreckige Nadeln in die Lippe, um sich dann Chemie in die Wunden zu schmieren... die Infektionsgefahr alleine... die allergischen Reaktionen. [...] Das grenzt an Körperverletzung."