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So schützt sich der Bundestag vor dem Coronavirus

Schutz für das Parlament

So schützt sich der Bundestag vor dem Coronavirus

So wappnet sich der Bundestag gegen Corona Besucher sollen draußen bleiben

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SPD-Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach in Quarantäne

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist nach RTL-Informationen in Quarantäne gegangen, um andere Abgeordnete vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Lauterbach und weitere SPD-Abgeordnete hatten am 2. März an einer Klausurtagung teilgenommen.

Dabei saß Lauterbach wohl neben einem Teilnehmer, der jetzt positiv auf den Erreger getestet worden ist. Ein weiterer Teilnehmer der Tagung ist ebenfalls in Quarantäne, allen anderen wurde empfohlen, zu Hause zu bleiben. Alltag inzwischen in Deutschland, und somit auch kein Wunder, dass das Thema Quarantäne auch im Bundestag ankommt.

Besuchergruppenstop als erste Maßnahme

Auch von außen droht Gefahr für die Abgeordneten: 6.000 Besucher strömen jeden Tag in den Bundestag. 3.000 von ihnen wollen in die Kuppel und den einmaligen Blick genießen. Damit ist jetzt Schluss: Denn potentiell stellen die Besucher eine Gefahr für unsere Abgeordneten dar. Als Überträger des Coronavirus.

Deshalb dürfen seit dieser Woche keine Besuchergruppen mehr in den Deutschen Bundestag. Kuppel und Dachterrasse des Reichstagsgebäudes sind schon seit Tagen geschlossen. Für Besucher gibt es nur noch eine Möglichkeit, die Abgeordneten bei der Arbeit zu sehen. Welche, dazu gleich mehr.

Halten sich die Bundestagsabgeordneten an die Empfehlungen von Gesundheitsminister Spahn?

RTL-Reporterin Franca Lehfeldt macht sich vor Ort ein Bild und muss feststellen: volle Fahrstühle auf der Fraktionsebene. Der Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn, einen Meter Sicherheitsabstand zu halten, kommen hier die wenigsten Volksvertreter nach. Was die Politiker selbst dazu sagen, sehen sie im Video.

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Nur noch zwei Möglichkeiten für Besucher bleiben

Der Besuch der Plenarsitzungen bleibt für Einzelbesucher weiter erlaubt. Ebenso können Kleingruppen von bis zu sechs Personen Abgeordnete nach Absprache mit diesem besuchen. So sollen die Risiken einer Übertragung des Coronavirus an unsere Parlamentarier minimiert werden.