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So kriegen Sie Ihre Wohnung warm

So kriegen Sie Ihre Wohnung warm

Die Heizung läuft auf Hochtouren, trotzdem frieren Sie in Ihrer eigenen Wohnung? Was ist das los? Undichte Fenster? Alter Heizkörper? Schlechte Dämmung? RTLratgeber.de hat für Sie einige Tipps, damit Sie nicht zu Schal und Mütze greifen müssen.

Für eine kalte Wohnung oder ein kaltes Haus gibt es in der Regel zwei Hauptgründe. Entweder eine schlechte Isolierung oder aber Ritzen bzw. Löcher im Mauerwerk, durch die kalte Luft ins Gebäude zieht.

Damit Ihre Wohnung nicht auskühlt, sollten Sie erstmal die Isolierung so gut wie möglich verbessern. Wenn Sie also einen Dachboden über den Wohnräumen haben, legen Sie diesen mit Dämmplatten aus, die gibt es in jedem Baumarkt. Zu dünne Fensterisolierungen lassen sich verbessern, wenn man eine Einfach-Verglasung mit Folie verdoppelt. Und geschlossene Rollläden und Vorhänge isolieren die Fenster zusätzlich.

Ob es in Ihrer Wohnung zieht, können Sie ganz leicht mit einer Kerze überprüfen. Die Zugluft bewegt die Flamme der Kerze und ist damit ein untrüglicher Beweis für Lufteintritt in die Wohnung. Suchen Sie die Lücken im Gebäude und kleben Sie diese ab.

Auch unter Türen zieht es leicht durch. Am besten eine Decke zusammenrollen und vor die Tür legen. Wer die Türen direkt auflässt, dem weht natürlich immer eine Ladung kalter Luft ins Haus. Halten Sie also die Zimmertüren geschlossen, insbesondere die zum Flur.

Wenn Sie Ihr Haus verlassen, drehen Sie die Heizung nicht ganz ab. Sonst kühlt die Wohnung völlig aus und es dauert sehr lange wieder eine angenehme Temperatur erreicht ist.

In Baumärkten werden gerade im Winter kleine Elektro-Öfen angeboten. Die können zwar nicht, eine ganze Wohnung aufzuheizen, aber sie genügen um in einem Zimmer die Temperatur ein wenig zu heben.

Auch das Anzünden von Kerzen verhilft zumindest in Ansätzen zu einer gewissen Wärme für Raum und Seele. Eine Heizung ersetzen Kerzen aber leider nicht. Zudem müssen Sie aufpassen, dass nichts anbrennt. Das kann schnell passieren, wenn Sie zum Beispiel bei Kerzenlicht einschlafen.

Etwas kurioser ist es, Haushaltsgeräte zu nutzen, um in den eigenen vier Wänden Wärme zu erzeugen. Von den Stromkosten und der entsprechenden Belastung für die Umwelt mal ganz abgesehen. Für eine kurze Zeit aber funktioniert eine solche provisorische Hilfe. So können Sie sich mit einem Fön warme Luft zu blasen oder aber Sie machen den Backofen an und die Ofentür auf. Bei einem Gas-Backofen sollten Sie hier aber besonders aufpassen. Zum einen besteht natürlich die Gefahr eines Brandes, zum anderen verbraucht die Verbrennung sehr viel Sauerstoff und Sie könnten im schlimmsten Fall an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sterben.

Grundsätzlich kann man natürlich auch sagen: Nicht nur die Wohnung muss warm sein, sondern auch der Mensch. Um sich Aufzuwärmen, machen Sie doch mal ein paar Kraftübungen, erledigen Sie die notwendige Hausarbeit. So bringen Sie übrigens auch den Kreislauf in Schwung.

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