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So hat eine Passagierin den Ballon-Crash von Bottrop erlebt: "Die schlimmsten Stunden in meinem Leben"

Bottrop: Heißluftballon bleibt in Strommast hängen
Bottrop: Heißluftballon bleibt in Strommast hängen Celine bangte um ihr Leben 02:17

Höhenrettung wurde zum Nerventest

Diesen Tag wird Celine in ihrem Leben nicht vergessen: Sie war eine der sechs Personen, die Anfang Oktober in Bottrop mit einem Heißluftballon in einem Strommast hängenblieben. Stundenlang harrte sie in 70 Metern Höhe in dem kleinen Korb aus und wartete auf ihre Rettung. Jetzt spricht sie im RTL-Interview über die nervenaufreibenden Erlebnisse.

Celine hatte Todesangst

"Ich habe gezittert am ganzen Körper, ich musste weinen", sagt die 19-jährige Celine über die langen Stunden in luftiger Höhe. Sie habe "Todesangst" gehabt und die schlimmsten Stunden ihres Lebens durchgemacht, während sie ihrer Rettung harrte. Dabei hatten Celine und die anderen fünf Mitfahrer unglaubliches Glück im Unglück: Nur die Ballonhülle und nicht der Korb selbst war mit den Hochspannungsleitungen in Kontakt gekommen. Und da es nicht regnete, leitete die Hülle den Strom nicht. Andernfalls hätte der Crash fatale Folgen haben können – denn durch die Leitung fließt Strom mit einer Spannung von 380.000 Volt.

Der ungewöhnliche Unfall hatte sich Anfang Oktober in Bottrop ereignet. Wahrscheinlich durch einen Windstoß hatte sich der Ballon in der Spitze des Strommastes verfangen. Insgesamt fünf Stunden dauerte es, bis alle Insassen aus dem Korb befreit werden konnten. Dafür mussten zunächst der Strom abgestellt und der Korb gesichert werden. Die Fahrt hatten Celine und ihre Schwester von ihren Eltern geschenkt bekommen. Wie die 19-Jährige die bangen Stunden im Heißluftballon erlebt hat, erfahren Sie in unserem Video.

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