6. Februar 2019 - 12:29 Uhr

Nazan Eckes über die Challenge des Mamaseins

Nazan Eckes (42) ist eigentlich immer in Eile, was kein Wunder ist bei diesem Leben: Neben ihrem Beruf als viel gefragte Moderatorin ("Explosiv-Weekend", "Dance, Dance, Dance") ist sie auch Mutter eines zwei- und eines vierjährigen Sohnes. 2019 wird sie zudem erstmals auch als Kandidatin vor die Kamera treten - bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance", wie sie auf Instagram bestätigte. Um Job und Familie unter einen Hut zu bekommen, muss Eckes oft selbst zurückstecken. 

Date-Abende und Sport kommen oft zu kurz

So kommt der Sport mittlerweile oft zu kurz, seit zwei Jahren war sie schon nicht mehr im Kino und ein "Date-Abend" mit ihrem Mann, dem österreichischen Maler Julian Khol (39), ist schon etwas ganz Besonderes: "Früher waren wir jeden zweiten Abend aus, heute ist es ein Highlight, wenn wir das einmal im Monat schaffen." Aber man lerne, zurückzustecken - und "das macht man auch gerne."

Mit ihrem Mann teilt sie sich die Verantwortung für die Kinder und den Haushalt: Wenn einer der beiden extreme Arbeitsphasen habe, bleibe der jeweils andere zuhause. Sie achte aber auch darauf, "danach immer mindestens drei bis vier Tage Zeit zu haben, an denen ich nur zuhause und für die Kinder da bin, sie von der Kita abhole und wir dann ein schönes Nachmittagsprogramm machen."

Kinder entwickeln schon früh ihren eigenen Geschmack

Für das Kampagnen-Shooting der Kinderschuh-Marke "Elefanten" und die Gespräche mit den Kindern war Eckes durch die "Übung" zuhause perfekt vorbereitet: "Mein Großer [4 Jahre] redet wie ein Wasserfall. Und das hilft mir dann natürlich bei der Vorbereitung auf so ein Gespräch ", erzählt sie im Interview.

Dass die Kinder nicht nur gerne reden, sondern auch in Sachen Mode mitentscheiden wollen, hat sie allerdings doch überrascht. Wie verrückt der Modesinn ihres Sohnes ist und ob sie nicht auch gerne eine Prinzessinengarderobe für ein Mädchen wünscht, verrät sie im Video!

Die Moderatorin weiß ihr Glück zu schätzen

So leicht lässt sich Eckes jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat einen Trick für ihre Ausgeglichenheit verinnerlicht: sich sein Glück regelmäßig bewusst machen. "Ich bin ein sehr realistischer Mensch. Ich versuche natürlich, das unfassbare Glück, das ich habe, festzuhalten, gehe aber nicht mit Scheuklappen durchs Leben. Ich finde das sehr wichtig; gerade in der heutigen Zeit kann man sich das nicht erlauben. Trotzdem stehe ich manchmal auf und denke: 'Danke, lieber Gott. Das ist alles so schön! Die beiden Kinder machen mich so happy!' Ich weiß das sehr zu schätzen."

Diese Dankbarkeit bringe sie auch schon ihren Kindern bei: "Ich versuche auch, meinen Kindern das Bewusstsein mitzugeben, dass es nicht allen Kindern so gut geht. Und dass wir sie auch ein bisschen bremsen, wenn sie dann noch ein Spielzeug und noch ein Spielzeug wollen."

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