Slowakei: Krankenhäuser wegen Ärztestreiks vor Kollaps

Der massivste Ärztestreik in der Geschichte der Slowakei hat das Gesundheitswesen des Landes an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Mit dem Streik wehren sich die Mediziner gegen ihre Zwangsverpflichtung.

Die Regierung hatte den Notstand ausgerufen, um Ärzte unter Strafandrohung zur Arbeit zwingen zu können. Es hatten nämlich mehr als 2400 Ärzte zu Ende November gekündigt, um gegen niedrige Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen zu protestieren. Slowakische Krankenhausärzte verdienen im Schnitt 1600 Euro pro Monat.