Skiffsegler Heil/Plößel gewinnen WM-Silber in Neuseeland

Erik Heil und Thomas Plößel (l-r) bei einer Regatta. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild
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08. Dezember 2019 - 9:50 Uhr

Die Berliner Skiffsegler Erik Heil und Thomas Plößel haben bei den Weltmeisterschaften Silber im olympischen 49er gewonnen. Die Crew musste sich am Sonntag im WM-Revier vor Auckland nach starkem Endspurt nur den neuseeländischen Olympiasiegern und America's-Cup-Gewinnern Peter Burling und Blair Tuke geschlagen geben, die im Heimatrevier ihren fünften WM-Titel feierten.

"Wir sind stolz auf unsere Leistung, wollen uns darauf aber nicht ausruhen", sagte Heil trotz des verpassten Sieges. Für die deutschen Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro 2016 ist die Silbermedaille das erste WM-Edelmetall ihrer Karriere bei der neunten gemeinsamen Weltmeisterschaft.

Der 30 Jahre alte Steuermann Heil und sein ein Jahr älterer Vorschoter segeln seit 18 Jahren in einem Boot. Mit ihrem Erfolg haben Heil/Plößel auch die Führung im nationalen Ringen um die Olympia-Fahrkarte im 49er übernommen. "Für die olympische Qualifikation war das hier ein erster Meilenstein", glaubt auch Heil. Er und sein Partner streben im japanischen Revier von Enoshima erneut eine Medaille an.

Mit einer Enttäuschung endeten die Weltmeisterschaften für die 49erFX-Seglerinnen Tina Lutz und Susann Beucke (Holzhausen/Strande). Die Skiffseglerinnen waren als Gesamt-Dritte mit Medaillenhoffnungen ins Finale gestartet. In Führung liegend kenterten sie in den starken Winden und beendeten die Welttitelkämpfe als Fünfte.

Quelle: DPA