Riesen Empörung in den USA

Skandal! US-Abgeordneter zitiert aus Hitlers "Mein Kampf"

27. März 2019 - 23:47 Uhr

Republikaner wollte US-Präsident Donald Trump verteidigen

Ist der noch ganz bei Trost? US-Abgeordneter Mo Brooks vergleicht Demokraten und Medien mit den Nazis und zitiert bei seiner Rede vor dem Repräsentantenhaus in Washington aus Adolf Hitlers "Mein Kampf". Die Öffentlichkeit reagiert schockiert und fordert eine Entschuldigung. Was der Republikaner genau gesagt hat, zeigen wir im Video.

Kongressabgeordneter Mo Brooks sorgt für Eklat

Mo Brooks ist für seine polarisierenden Sprüche bekannt. Doch jetzt schlägt der Republikaner mit einem mehr als nur geschmacklosen Vergleich deutlich über die Länge. Bei seiner Rede hat der Mann aus Alabama die Ermittlungen zu Donald Trumps Russland-Affäre als "Propaganda" bezeichnet und Demokraten sowie Medienvertreter verunglimpft. Die Vorwürfe gegen Trump seien eine "große Lüge", so Brooks.

Ganze fünf Minuten dauert sein Monolog über "Fake News" und eine angebliche "Verschwörung" gegen den US-Präsidenten. Medien und Vereinigungen kritisierten Brooks für seine Äußerungen. Die "Washington Post" bezweifelt sogar, dass der Kongressabgeordnete tatsächlich wusste, worüber er redet. Die Anti-Defamation League, die sich gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden einsetzt, bezeichnet seine Rede als "gefährlich" und fordert eine Entschuldigung.

Keine Verschwörung zwischen Trump und Russland erwiesen

US-Sonderermittler Robert Mueller hatte am Sonntag seine Ermittlungen zu Trumps angeblicher Russland-Affäre nach 22 Monaten beendet. Darin kam er zu Schluss, dass es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 keine geheimen Absprachen zwischen dem Wahlkampflager Donald Trumps und Russland gegeben hat.

Trump feierte die Veröffentlichung bei Twitter und schrieb: "Keine geheimen Absprachen, keine Behinderung, vollständige und totale Entlastung." Zugleich nannte er die Untersuchungen eine "Schande" und betonte, so etwas dürfe nie wieder passieren. Die Demokraten kritisierten hingegen, dass nur eine vierseitige Zusammenfassung der Ermittlungsergebnisse veröffentlicht wurde und fordern vom US-Justizministerium den gesamten Untersuchungsbericht.