Situation auf Berliner Intensivstationen entspannt sich

Ein leeres Bett steht in einer Intensivstation. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild
Ein leeres Bett steht in einer Intensivstation. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild
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04. Mai 2021 - 19:09 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Die Situation auf den Berliner Intensivstationen hat sich etwas entspannt. Am Dienstag waren 24,7 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt, wie aus dem Lagebericht der Senatsverwaltung für Gesundheit hervorgeht. Damit zeigt die Corona-Ampel bei den Intensivstationen wieder gelb, am Montag war sie mit 26 Prozent Belegung noch rot. Als kritischer Schwellenwert gelten 25 Prozent.

Weiterhin im roten Bereich liegt Berlin bei der Sieben-Tage-Inzidenz, die aber weiter in Richtung der 100-er-Schwelle sank: Am Dienstag lag die Zahl der Infizierten je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 111,2. Am Montag waren es noch 121,7 - am Dienstag vor einer Woche 136,5.

Die Marke 100 bei der Sieben-Tage-Inzidenz gilt als wichtige Schwelle für die Bundes-Notbremse. Wenn der Wert fünf Tage hintereinander darunter liegt, sind wieder Lockerungen der Corona-Regeln etwa im Einzelhandel möglich. Seit Inkrafttreten der Bundes-Notbremse liegen dem Inzidenzwert die Daten des Robert Koch-Instituts zugrunde.

Die Zahl der registrierten Corona-Infizierten stieg in Berlin um 730 auf insgesamt 170.295 Menschen seit Beginn der Pandemie. Fünf weitere Menschen starben, die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt damit bei 3233.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-467486/2

Quelle: DPA

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