Sierra Leona: An Ebola erkrankter Arzt nach Genf ausgeflogen

Der 43-jährige kubanische Arzt soll bald in der genfer Uni-Klinik behandelt werden.
Der 43-jährige kubanische Arzt soll bald in der genfer Uni-Klinik behandelt werden.
© REUTERS, PIERRE ALBOUY

21. November 2014 - 11:54 Uhr

Ein an Ebola erkrankter kubanischer Arzt ist von Sierra Leone in die Schweiz ausgeflogen worden. Der 43-Jährige, der sich bei der Behandlung von Ebola-Patienten infiziert hat, soll in Genf behandelt werden. Er ist der erste Kubaner, von dem eine Infektion mit der meist tödlich verlaufenden Krankheit bekannt wurde.

Am Mittwoch hatten kubanische Gesundheitsbehörden erklärt, der Zustand des Arztes sei stabil. Wie er sich mit Ebola angesteckt hat, ist unklar.

Kuba hat im Kampf gegen Ebola deutlich mehr Ärzte und Pflegepersonal nach Westafrika geschickt als andere Länder. Am stärksten von der Seuche betroffen sind Liberia, Sierra Leone und Guinea. Es ist der bislang schwerste Ebola-Ausbruch. Bislang starben dabei mindestens 5.450 Menschen in Westafrika. Allein in Liberia erlagen mehr als 2.800 Menschen der Krankheit.

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