Sieben-Tage-Inzidenz fast bei 600: 17 weitere Tote

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
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23. November 2021 - 13:21 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich angestiegen und hat fast die 600er Marke erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag 591,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, am Montag lag der Wert bei 531,8. Innerhalb eines Tages registrierten die Gesundheitsämter 2324 neue Infektionen. Zudem wurden 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 399,8.

Innerhalb Sachsen-Anhalts wurde die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz mit 1013,5 gemeldet. Es folgt der Burgenlandkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 973. Die niedrigste Inzidenz meldete das RKI für den Landkreis Börde (226,9).

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag in Sachsen-Anhalt am Dienstag laut RKI bei 11,74 und damit deutlich höher als der bundesweite Wert von 5,6. Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist maßgeblich für die Verschärfung der Corona-Beschränkungen. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-106588/3

Quelle: DPA