Weil sie zu Spiderman werden wollten

Drei Jungen lassen sich absichtlich von Schwarzer Witwe beißen

Die Schwarze Witwe frisst ihre Männchen nach der Paarung.
© dpa

29. Mai 2020 - 9:52 Uhr

Sie wollten Peter Parker sein

Sie dachten, sie könnten so sein wie Peter Parker in dem Film "Spiderman". Darin wird der Hauptcharakter von einer Spinne gebissen und dann zum Superhelden. Das versuchten jetzt auch drei Jungen (8, 10, 12) aus Bolivien. Sie ließen sich von einer Schwarzen Witwe beißen und mussten dann um ihr Leben kämpfen.

Eigentlich sollten sie Schafe hüten

Eigentlich sollten die Jungen die Schafe ihrer Mutter hüten. Doch dann hätten sie eine Spinne gefunden, berichtet der "Mirror". Dabei seien sie auf die Idee gekommen, sich von dem Tier beißen zu lassen, um Superkräfte zu bekommen. Um sie aggressiv zu machen, hätten sie die Schwarze Witwe mit einem Stock geärgert.

Dann biss das Tier offenbar zu. Als die Mutter kam, um nach ihren Kindern zu sehen, fand sie sie in einem schlechten Zustand und brachte sie direkt ins Krankenhaus.

Schwarze Witwe tötet ihr Männchen nach der Paarung

Doch auch in der Klinik verbesserte sich der Zustand der Kleinen nicht, deshalb wurden sie dem Bericht zufolge einen Tag später in eine Spezialklinik gebracht. Erst nach fünf Tagen konnten die Jungen entlassen werden. Das Gift der Schwarzen Witwe hätte die Kinder töten können.

Eigentlich greift die Schwarze Witwe keine Menschen an - nur, wenn man sie reizt. Das Tier ist dafür bekannt, dass das Weibchen ihr Männchen nach der Paarung tötet. Daher kommt ihr nicht allzu schmeichelhafter Name.