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Sie bringen den Flüchtlingen in der Hölle von Calais Essen und ein Lächeln

Von Cosima Gill

Der Dschungel von Calais – bekannt als ein Ort des Grauens und Endstation für viele Flüchtlinge. Tausende wollten nach England und sind in Calais gestrandet. Laut Behördenangaben leben hier derzeit 3.700 Migranten. Hilfsorganisationen gehen von weitaus mehr aus. Jetzt hat das Verwaltungsgericht von Lille beschlossen, dass der südliche Teil des Lagers geräumt werden darf. Mindestens 1.000 Menschen müssen nun ihre Zelte verlassen. Sie sollen in Container umgesiedelt werden oder in Aufnahmezentren in ganz Frankreich gebracht werden.

Deutsche Helfer arbeiten drei Tage lang in Calais.
Helfen ist für sie eine Lebenseinstellung.

Hilfsorganisationen kritisieren, dass so das Problem lediglich verlagert werden könnte. Eine Helferin befürchtet, dass viele kleine Dschungel entstehen könnten. "Die Flüchtlinge brauchen die Unterstützung der Helfer, um zu überleben. Die Regierungen machen viel zu wenig", sagt John Sloan von der Organisation Care4Calais.

Wie viel Energie Helfer in das Camp stecken, zeigt die Arbeit der Kölner Refugees Foundation. Seit Monaten fahren sie an Wochenenden mit Helfern ins Camp und packen mit an. Helfen, das ist für sie eine Lebenseinstellung, aber manchmal kann es im Flüchtlingslager auch zu angespannten Situationen kommen. Wie Helfer die Stimmung in Calais erleben, sehen Sie im Video. RTL-Reporterin Cosima Gill hat eine Gruppe deutscher Helfer drei Tage lang begleitet.

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