Sicherheitsinitiative "Kompass" hat weiter Zulauf

Peter Beuth (CDU), hessischer Innenminister. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

24. Dezember 2020 - 11:40 Uhr

Die hessische Sicherheitsinitiative "Kompass" hat trotz der Einschränkungen in der Corona-Pandemie Zulauf. Im Jahr 2020 seien weitere 20 Städte und Gemeinden in das Landesprogramm aufgenommen worden, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Insgesamt 85 Kommunen mit mehr als 2,4 Millionen Menschen beteiligten sich mittlerweile an der Initiative. Für das Frühjahr 2021 sollen erneut zwölf Kommunen in das Sicherheitsprogramm aufgenommen werden. Auf der Liste des Innenministeriums stünden zudem 27 weitere Kommunen als Interessenten, teilte der Innenminister mit.

Ziel des Programms ist es, im Netzwerk von Polizei, Kommunen und Bürgern die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl vor der Haustür zu optimieren. Wichtige Bausteine von "Kompass" (KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel) sind etwa die Videoüberwachung, die Schutzmänner vor Ort und der freiwillige Polizeidienst.

"Die Hessen sollen nicht nur in einem der sichersten Bundesländer leben, sondern sich auch sicher fühlen", erklärte Beuth. Mit "Kompass" gebe es nun eine bessere Vernetzung der Sicherheitspartner in den Kommunen. Auch werde durch die Bürgerbefragungen vor Ort nun klarer, an welchen Plätzen und in welchen Räumen sich die Bewohner weniger sicher fühlten. Auf diesen Strukturen werde auch künftig aufgebaut, um eine Verschränkung der objektiv sicheren Lage mit einem guten Sicherheitsgefühl vor Ort zu erreichen.

Quelle: DPA