Schockkampagne aus Neuseeland

Sicherheitsgurt rettet Leben: „Ich lag 10 Tage im Koma“

11. März 2019 - 13:56 Uhr

Die Opfer sind echt, die Wunden wurden nachgeschminkt

Es sind schockierende Bilder: Männer zeigen heftige Blutergüsse, die sich auf ihrem Oberkörper abzeichnen, tiefe Abdrücke von Sicherheitsgurten, die sich in die Haut gefressen haben. Es sind harte Kerle und echte Unfall-Opfer, die sich hier präsentieren - die Wunden allerdings sind geschminkt. Denn das alles ist Teil der Kampagne "Belted Survivors", also grob übersetzt "Angeschnallte Überlebende".

Viele Männer in Neuseeland nutzen keinen Sicherheitsgurt

Ein Sicherheitsgurt rettet Leben - mit diesen drastischen Bildern appelliert Neuseeland, den Gurt im Auto zu benutzen. Vor allem Männer sind in Neuseeland Gurtmuffel.
Ein Sicherheitsgurt rettet Leben - mit diesen drastischen Bildern appelliert Neuseeland, den Gurt im Auto zu benutzen. Vor allem Männer sind in Neuseeland Gurtmuffel.
© Beltedsurvivors.nz

Die Schockkampagne aus Neuseeland richtet sich vor allem an junge Männer, die den Gurt noch immer als "nice to have" ansehen und den Sicherheitsgurt im Auto oft nicht nutzen, heißt es auf der Seite der Kampagne, die von der neuseeländischen Regierung unterstützt wird. In Neuseeland sterben jährlich 90 Menschen im Straßenverkehr, weil sie keinen Gurt angelegt haben. Die Bilder sollen zeigen: Der Gurt macht den Unterschied, ob du verletzt wirst oder ob du stirbst.

Die eindrücklichen Bilder und Appelle der Männer sehen Sie im Video.