Sicherheitsdezernent: Weihnachtsmarkt war "angstfreie Zone"

Ausgedient hat schon der Weihnachtsschmuck auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Frankfurter Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
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27. Dezember 2019 - 17:10 Uhr

Polizei, Veranstalter und Stadt haben am Freitag eine positive Bilanz des Frankfurter Weihnachtsmarktes gezogen. "Der Weihnachtsmarkt war eine angstfreie Zone", sagte der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU). Das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung, die jährlich rund 2,8 Millionen Menschen anziehe, habe sich bewährt.

Die Zahl der Straftaten sei im Vergleich zum Vorjahr zwar gestiegen, befinde sich aber immer noch "im Mittelmaß der letzten Jahre", sagte der stellvertretende Polizeipräsident Walter Seubert. Es habe keinerlei Störungen oder Gefahrenmomente gegeben, allerdings Taschen- und Trickdiebstähle. Der Einsatz auch von Zivilfahndern habe sich bewährt - so wurden am 15. Dezember zwei Taschendiebe auf frischer Tat festgenommen. Insgesamt habe es kaum Gewalttaten gegeben, in einem Fall zog ein Streit aber Ermittlungen nach sich: Ein Weihnachtsmarkt-Besucher hatte seinem Kontrahenten Glühwein ins Gesicht geschüttet.

Quelle: DPA