Shkodran Mustafi: Fahren nach Russland, um Confed Cup zu gewinnen

Shkodran Mustafi sieht sich im jungen Team von Joachim Löw als Führungsspieler.
Shkodran Mustafi sieht sich im jungen Team von Joachim Löw als Führungsspieler.
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09. Juni 2017 - 9:57 Uhr

Confed Cup fehlt noch im DFB-Trophäenschrank

Für Shkodran Mustafi ist der Confed Cup in Russland alles andere als ein Betriebsausflug des 'Perspektivkaders' von Bundestrainer Joachim Löw. "Das Turnier ist stark besetzt, aber wir fahren schon dorthin, um zu gewinnen. Der Confed-Cup-Titel fehlt Deutschland ja auch noch", sagte der Abwehrspieler des FC Arsenal vor dem WM-Qualifikations-Spiel der DFB-Elf gegen San Marino (Samstag, 20.45 Uhr, live bei RTL) im Interview mit 'T-online.de'.

"Müssen die richtigen Schlüsse ziehen"

Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft sei es wichtig, "dass wir nach dem Turnier die richtigen Schlüsse ziehen im Hinblick auf die WM", betonte der 25-Jährige. Trotz der Absage von vielen Top-Spielern überwiegt bei ihm die Vorfreude auf das bevorstehende Turnier. "Es ist nicht das gleiche wie eine Welt- oder Europameisterschaft, aber für uns ist es eine gute Gelegenheit, vielleicht die ein oder andere neue Variante auszuprobieren", so Mustafi: "Außerdem können wir bereits in den WM-Stadien spielen, das ist sicher auch kein Nachteil."

Mustafi will den Neuen helfen

Mustafi sieht sich in dem jungen, zusammengewürfelten Kader von Bundestrainer Joachim Löw in einer Führungsrolle. "Ich bin auch schon länger dabei und natürlich auch bereit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen", erklärte der Innenverteidiger. Er wolle "den Jungs, die neu dabei sind" helfen und an das Niveau der Nationalmannschaft heranführen.

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Bierhoff fordert Effektivität gegen San Marino

Erste Gelegenheit hierzu hat Mustafi beim WM-Quali-Spiel gegen San Marino, das für die neu formierte DFB-Elf vor der Abreise gen Russland allerdings nur Formsache sein dürfte - zumal beim Gast aus dem Staat mit gerade einmal 32.000 Einwohnern die beiden einzigen Profis (Stürmer Filipo Berardi/FC Turin und Torwart Elia Benedetti/Novara Calcio) ausfallen.

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Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff forderte vor dem Spiel in Nürnberg gegen den Fußball-Zwerg dennoch volles Engagement. "Die Spieler müssen immer zeigen, dass es eine Freude ist, für die Nationalmannschaft zu spielen", sagte der Europameister von 1996. Die Partie solle vor allem dazu genutzt werden, um am Torabschluss zu arbeiten. "Man will nicht nur gewinnen, sondern effektiv die Torchancen nutzen", gab Bierhoff die Marschroute vor.