Wenn die Corona-Zahlen zu hoch sind

Britische Regierung verbietet One-Night-Stands

Neue Knallhart-Regeln für Risikogebiete in Großbritannien: Wer nicht mit jemandem fest zusammen ist, darf auch nicht bei ihm schlafen:
© picture-alliance/ ZB, Jörg Lange

16. Oktober 2020 - 12:09 Uhr

Corona-Regeln machen an der Schlafzimmertür nicht halt

Wer nicht fest mit jemandem zusammen ist, darf auch nicht bei ihm schlafen: Wegen der steigenden Corona-Zahlen hat die britische Regierung neue Knallhart-Regeln beschlossen. Und die betreffen sogar die intimen Bereiche der Bürger. Denn die Schutzmaßnahmen machen nicht einmal mehr an der Schlafzimmertür halt, wie das Portal "Metro" berichtet.

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Spontanes Übernachten in einer fremden Wohnung ist tabu

Boris Johnson
Die neuen Corona-Regeln des Briten-Premiers Boris Johnson machen an der Schlafzimmertür nicht halt.
© imago images/i Images, Mark Thomas / i-Images via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Demnach dürfen sich Menschen aus unterschiedlichen Haushalten in Innenräumen nicht begegnen – unabhängig davon, ob es sich um eine Privatwohnung oder einen öffentlichen Ort handelt. (Ausnahmen gibt es z.B. bei der Kinderbetreuung). Das bedeutet: Spontanes Übernachten in einer fremden Wohnung ist tabu. Dies ist Paaren nur dann erlaubt, wenn sie in einer festen Beziehung stehen.

Was das Gesundheitsministerium unter einer "festen" Beziehung versteht, ist noch unklar. Aber die Leitlinien besagen auch, dass diejenigen, die sich in der "Frühphase einer Beziehung" befinden, wegen der Corona-Pandemie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zum "Social Distancing" ergreifen sollen. Es heißt unter anderem: "Wenn Sie beabsichtigen, engen Kontakt mit jemandem zu haben, sollten Sie überlegen, wie Sie als Paar Übertragungsrisiken vorzubeugen können. Zum Beispiel, indem Sie engen Kontakt zu Personen vermeiden, mit denen Sie nicht zusammenleben."

Auch London von Corona-Sexverbot betroffen

Erst im September hatte die Regierung eine Maßnahme aus dem Juni zurückgenommen, die ein Sexverbot für Menschen beinhaltete, die nicht zusammenleben. Von der neuen Regelung dürfte auch die britische Hauptstadt London betroffen sein: Dort gilt ab Freitagabend vermutlich Warnstufe zwei.

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