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Serbische Barrikaden im Kosovo bleiben

Serbische Barrikaden im Kosovo bleiben

Im Streit um Grenzbarrikaden im Kosovo bleiben die Fronten verhärtet. Eine Vermittlung des serbischen Staatspräsidenten Boris Tadic scheiterte. Es sei "kein wirklicher Fortschritt erzielt" worden, berichtete der Bürgermeister der serbischen Kosovo-Gemeinde Zubin Potok, Slavisa Ristic, nach fünfstündigen Verhandlungen mit Tadic in Belgrad.

Er und seine drei Bürgermeisterkollegen hätten die Forderung von Tadic abgelehnt, der internationalen Schutztruppe KFOR und der EU-Rechtsstaatsmission (EULEX) die freie Fahrt auch im Norden des Landes zu ermöglichen, sagte Ristic weiter: "Unsere Leute werden auf den Barrikaden bleiben und weder KFOR noch EULEX die Durchfahrt erlauben".