Seligenstadt darf sich "Einhardstadt" nennen

Peter Beuth (CDU), hessischer Innenminister, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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17. Januar 2020 - 12:30 Uhr

Die Stadt Seligenstadt darf künftig offiziell den Namenszusatz "Einhardstadt" tragen. Das teilte die Kommune am Freitag mit. Innenminister Peter Beuth (CDU) wird den Titel am 5. Februar verleihen. Die Stadt hatte dies nach der Hessischen Gemeindeordnung beantragt. Einhard (770-840) war ein Zeitgenosse, Vertrauter und der Biograf Karls des Großen. Einhard gilt als Erbauer der Basilika und des Klosters in Seligenstadt. Die Stadt im Kreis Offenbach will den Namenszusatz nun auf Ortsschildern, Briefbögen und auf sämtlichen Publikationen ergänzen.

Nach Paragraf 13 der Hessischen Gemeindeordnung können Kommunen auch andere Bezeichnungen führen, die zum Beispiel auf ihrer geschichtlichen Vergangenheit beruhen. Entscheiden muss hierüber das Innenministerium.

Quelle: DPA