Selbstverteidigungskurs für Rettungskräfte: So helfen sie sich gegen Angriffe

12. August 2018 - 21:11 Uhr

Immer wieder Gewalt gegen Einsatzkräfte im Dienst

Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte werden im Einsatz immer wieder selbst Opfer von Gewalt. Während Polizisten darauf vorbereitet sind, haben Rettungskräfte nur die Hilfe im Sinn. Doch die Zahl der Angriffe auf die Retter steigt. Mit Selbstverteidigungskursen wappnen sich Rettungskräfte gegen die Welle der Gewalt. RTL-Reporter Andreas Merkel war bei einem solchen Training dabei.

Studie in NRW: 64 Prozent der Feuerwehrleute und Sanitäter Opfer von Gewalt

Verbale Gewalt hat Studien zufolge bereits fast jeder Sanitäter im Einsatz erlebt, die Zahl der tätlichen Übergriffe steigt ebenfalls. Bundesweite Studien zur Gewalt gegen Rettungskräfte gibt es bisher nicht. Eine aktuelle Studie aus Nordrhein-Westfalen hat ergeben, dass im vergangenen Jahr 64 Prozent der Feuerwehrleute und Sanitäter Opfer von Gewalt wurden. Dazu zählt im Dienst beleidigt, bedroht oder körperlich angegriffen worden zu sein.

"Also wenn hier ein Rettungsteam zusammen unterwegs ist, geht es natürlich darum seinen eigenes Leben und das des Partners zu schützen", erklärt Selsbtverteidigungstrainer Sebastian Tomiatti. Und seine Schützlinge beweisen, wie viel Training bringt. Das hat unser Reporter am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie Sie im Video sehen können.