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Selbstmordanschlag in Pakistan - Mindestens acht Tote

Selbstmordanschlag in Pakistan - Mindestens acht Tote

Ein Selbstmordattentäter hat in Pabbi nahe der pakistanischen Provinzhauptstadt Peschawar acht Menschen mit in den Tod gerissen. Unter den Opfern seien auch zwei Polizisten, teilten die Behörden mit. Der Anschlag sei gegen den Provinzminister Mian Iftikhar Hussain gerichtet gewesen, dessen einziger Sohn am Sonntag von mutmaßlichen Extremisten erschossen worden war. Der junge Attentäter habe versucht, in das Haus Hussains einzudringen, in dem sich eine Trauergemeinde versammelt hatte. "Als unsere Beamten ihn festhielten, sprengte er sich in die Luft", teilte ein leitender Polizist mit.

Hussain hatte sich wiederholt gegen die Taliban gewandt. Die radikal-islamische Gruppe bekannte sich zu der Tat und drohte mit weiteren Anschlägen auf Vertreter von Hussains Awami Nationalpartei. Für die jüngere Generation sieht die Realität allerdings oft anders aus. Viele sind nach amtlichen Erhebungen zu dick, weil sie vor allem Fertiggerichte und Fast-Food essen. Noch aber ist die Sorge vor rapider Überalterung der Gesellschaft größer, denn die Alten werden nicht nur immer älter: zugleich sinkt die Geburtenrate. Inzwischen hat die Bevölkerung der zweitgrößten Wirtschaftsnation der Welt real zu schrumpfen begonnen.

Wie in Japan steigt auch in Deutschland die Lebenserwartung. Neugeborene Mädchen werden im Durchschnitt über 82 Jahre alt, männliche Babys haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 77 Jahre vor sich.