Seine Mutter schubste ihn vor eine U-Bahn: Großmutter erzählt, wie es Leon jetzt geht

2. Dezember 2015 - 11:30 Uhr

Leon erinnerte sich nicht daran, dass es seine Mutter war, die ihn schubste

Diese Geschichte schockte vor etwa einem Monat ganz Deutschland: Eine Mutter hat ihr eigenes Kind in Hamburg vor eine U-Bahn gestoßen. Jetzt erzählt Leons Großmutter, wie es dem Jungen heute geht.

Leon wurde von seiner Mutter vor eine U-Bahn gestoßen
Seine eigene Mutter stieß Leon vor eine U-Bahn - heute muss Leon das Trauma verarbeiten.

Conny L. kann bis heute nicht fassen, wie ihre Tochter die Tat einer Psychiaterin gegenüber begründete: "Die Stimmen haben ihr wohl gesagt, der Junge hätte den Teufel im Leib und er müsste sterben."

Aber Leon überlebte, der Elfjährige verlor bei dem grausamen Vorfall aber sein Bein. Leon lebte bei seinen Großeltern und war zu Besuch bei seiner Mutter. An den Tag selbst erinnert sich der Junge noch sehr genau, erzählt seine Großmutter: "Er weiß, dass er geschubst wurde, dass er sich überschlagen hat und dass er dann unter dem Zug lag. Und sein Bein war irgendwie verdreht, erzählt er."

"Ich habe so etwas geahnt"

Was er bis dahin nicht wusste: Es war seine eigene Mutter, die ihm das angetan hat. Als sich Leon ein wenig erholt hat, brachten im Ärzte und Psychiater möglichst schonend bei, was genau passiert ist. "Er sagte dann: 'Ich habe so etwas geahnt.' Das waren seine Worte", erinnert sich Conny L.

Im Video sehen Sie, wie es Leon heute geht - und auch, wie Conny L. über ihre Tochter denkt.