Sechs Todesfälle durch Vogelgrippe in China

Bis auf einen waren alle Patienten nachweislich mit Geflügel in Berührung.
© dpa, Mark Wang

21. Januar 2015 - 12:50 Uhr

Mehr als ein Dutzend Menschen im kritischen Zustand

Bei dem Ausbruch der Vogelgrippe in China in diesem Winter sind seit Ende Dezember mindestens sechs Menschen an einer Infektion mit dem H7N9-Virus gestorben. Die chinesischen Gesundheitsbehörden unterrichteten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst nur über drei Todesfälle, während chinesische Staatsmedien über drei weitere Tote berichteten.

Mehr als ein Dutzend Menschen liegen im kritischen Zustand in Krankenhäusern, wie die WHO unter Berufung auf die chinesischen Behörden berichtete. Bis auf einen Patienten war bei allen nachgewiesen, dass sie Kontakt zu Geflügel hatten. Die Erkrankten wie auch die Todesfälle verteilen sich über das ganze Land - von der Region Xinjiang im Nordwesten bis in die Provinzen Shandong oder Jiangsu im Osten oder in die Provinz Fujian im Süden.