Sechs Menschen im Westen Mexikos getötet

Im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa im Westen des Landes sind sechs Männer getötet worden. Die Leichen hätten Schusswunden aufgewiesen und seien am Rande eines Industriegebiets der Stadt Los Mochis in einem Geländewagen entdeckt worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit.

Sinaloa ist die Heimat von Mexikos mächtigstem Drogenboss Joaquín 'El Chapo' Guzmán. Zuletzt war das Sinaloa-Kartell vonseiten rivalisierender Gruppen immer stärker unter Druck geraten. So habe die Bande 'Los Mazatlecos' die Kontrolle über die Städte Los Mochis und Guasave im Norden des Bundesstaats übernommen, schreibt das US-Analyseunternehmen Stratfor in seinem jüngsten Wochenbericht über die Sicherheitslage in Mexiko.