Sa | 14:00

Sebastian Vettel rast mit viel Adrenalin zum Sieg

Lief rund beim Großbritannien-GP: Sebastian Vettel in Feierlaune
Lief rund beim Großbritannien-GP: Sebastian Vettel in Feierlaune © Getty Images, Bongarts, wt

Bei diesem Rennen war jede Menge Adrenalin im Spiel. Die Stimmen, Reaktionen und Analysen zum Großen Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit in Silverstone.

Sebastian Vettel auf der Suche nach der Balance

Sebastian Vettel (Ferrari/Sieger): "Das Safety Car hat es spannend gemacht, denn es war nicht so einfach, an Valtteri vorbeizukommen. Aber es hat geklappt und darüber bin ich natürlich sehr, sehr glücklich. Ich war heute in viel besserer Verfassung und bin super glücklich, dass es geklappt hat. Ein großes Danke auch an das Team im Hintergrund, ich war gestern ja etwas ramponiert, aber mit dem Adrenalin im Körper war es heute kein Problem – vielleicht heute Nacht dann, aber das ist egal. Das Rennen war fantastisch, das Publikum hier ist großartig und das Rennen hat riesigen Spaß gemacht. Den ersten Restart habe ich nicht wirklich verpennt, aber ich hatte etwas durchdrehende Räder und war dann zu weit weg. Der Zweite war besser, aber danach war es nicht so einfach, direkt hinter Bottas zu bleiben mit den schnellen Kurven, auch wenn ich mehr Grip hatte mit den weichen Reifen. Er war extrem schnell auf den Geraden. Er hat alles gegeben, ich hab alles gegeben, aber konnte ihn dann überraschen auf den Geraden."

Lewis Hamilton (Mercedes/Platz 2): "Es ist das größte Publikum des Jahres hier, ich hätte euch den Sieg gerne geschenkt. Ihr habt mich da durchgebracht heute, ich werde nicht aufgeben und weiterpushen. Wir haben einen super Job gemacht am Wochenende, wir pushen weiter. Es war ein aufregendes, hartes Rennen. Jetzt habe ich keine Kraft mehr – aber so sollen Rennen ja sein.

... zum Unfall mit Räikkönen: Das ist eine interessante Strategie von Ferrari. Ferrari hat nichts verloren in den letzten beiden Rennen. Zum zweiten Mal hintereinander hat Ferrari Fehler gemacht. Aber wir haben als Team verloren: Ungefähr 25 Punkte, was signifikant ist in der Konstrukteurs-WM. Wenn wir diese Aktionen vorher schon kennen würden, dann hätten wir etwas dagegen tun können."

Kimi Räikönnen nimmt die Schuld auf sich

Kimi Räikkönen (Ferrari/Platz 3): "Es war natürlich kein leichter Start, ich habe in der 3. Kurve Lewis getroffen – das war mein Fehler, aber das passiert manchmal einfach. Es war dann kein einfaches Rennen, aber es war auf jeden Fall mein Fehler. Die Strafe ging klar, ich hatte sie verdient und angenommen und dann weitergekämpft nach vorne. Ohne die Fehler und die Strafe wäre es besser gewesen, aber ich habe alles versucht und ich habe das Beste draus gemacht."

Nico Hülkenberg erlebt optimales Rennen

Nico Hülkenberg (Renault/Platz 6): "Ich bin absolut zufrieden mit Platz 6. Wer damit nicht zufrieden ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Ich hatte einen ziemlich guten Start und erste Runde. Ab da musste ich eigentlich nur mein Rennen managen und schauen, dass niemand an mir vorbeikommt. Überholen ist hier schwierig. Aber es hat gereicht, mich da vorne zu halten. Einen Platz habe ich noch von einem Red Bull geschenkt bekommen. Insofern: Gute acht Punkte und zufriedenes Rennen."

Maurizio Arrivabene (Ferrari-Teamchef - über Sebastian Vettel): "Ich war wirklich besorgt, er hat heute gekämpft wie ein Löwe."

Das Ergebnis des Rennens in Silverstone im Überblick

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