"Verhältnis zu den Verantwortlichen sehr eng"

Ralf Schumacher hält Vettel-Comeback bei Red Bull für möglich

Ralf Schumacher
© dpa, Rolf Vennenbernd, ve nic kno

14. Juli 2020 - 7:59 Uhr

Vettel noch einmal für Red Bull?

Mit Red Bull feierte Sebastian Vettel in der Formel 1 große Erfolge, holte vier WM-Titel. Ralf Schumacher glaubt, dass der Weg des Deutschen zurück zu dem Rennstall führen könnte, obwohl Red Bull eine Rückkehr bereits öffentlich ausgeschlossen hat.

So argumentiert Ralf Schumacher

"Möglich" nannte Schumacher ein Comeback für die Bullen. "Sein Verhältnis zu den Verantwortlichen ist sehr eng. Besonders zu Didi Mateschitz (Red-Bull-Gründer, d.Red.)", schrieb der sechsmalige Grand-Prix-Sieger in seiner Kolumne für "Sky".

Schumacher argumentiert: "Alexander Albon hat am Wochenende wieder keine glückliche Figur im Red Bull gemacht. Man darf nicht vergessen, er ist im Schnitt eine halbe Sekunde langsamer als Verstappen! Pro Runde! Auf Dauer kann sich ein Team so etwas nicht leisten. Sie brauchen einen Fahrer, der regelmäßig Zweiter oder Dritter wird hinter Max. Sonst verlieren sie zu viel in der Konstrukteurswertung."

Red-Bull-Berater Helmut Marko hat einem Vettel-Comeback allerdings schon eine fette Absage verpasst. "Bei uns ist kein Platz für Vettel. Wir sind mit Albon besetzt und auch zufrieden mit ihm. Albon ist zur Hälfte Thailänder und Red Bull gehört zu 51 Prozent Thailändern", sagte er.

Vettel-Zukunft ungeklärt

Fest steht: Vettel wird Ferrari zum Ende der Saison verlassen. Wie es weitergeht? Offen.

Hier geht es zu allen Formel-1-News bei RTL.de.