Sebastian Vettel: Ferrari ist kein Außenseiter - wir sehen uns irgendwo da vorne

Mit Optimismus Mercedes attackieren

Nach der Vorstellung des neuen Ferrari SF71H in Maranello gab sich Sebastian Vettel im Interview sehr zuversichtlich was die bevorstehende Formel1-Saison angeht.

Mercedes ist vorne - Ferrari aber kein Außenseiter

"Mercedes hat letztes Jahr gewonnen – sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel. Deswegen ist Mercedes die Referenz für alle. Ich glaube nicht, dass wir in einer Außenseiterrolle sind, wir wollen uns ja auch irgendwo da vorne sehen", sagte der 30-Jährige. Zu Beginn der Saison sei auf jeden Fall Mercedes der Favorit, "die hatten letztes Jahr das stärkste Paket."

Doch die eigenen Chancen, gleich mitzumischen, bewertet Vettel als nicht so schlecht: "Wenn man in die Nähe kommt und Mercedes schlagen kann, dann steht man schon mal gut da. Wie gut, wird sich dann erst in den ersten Rennen herauskristallisieren."

Vorne wegdüsen, wäre ideal

"Das Idealszenario ist, dass wir vorne wegdüsen und mit all dem nichts zu tun haben, da wäre ich nicht eingeschnappt, wenn es so wäre. Im Gegenteil das ist ja unser Ziel, das beste Auto zu bauen mit dem stärksten Motor und um Siege zu fahren und möglicherweise nicht nur um einen, sondern um ganz viele."

Dass diese Vorstellung noch nicht ganz der Realität entspricht, weiß auch der viermalige Weltmeister: "Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir aber die Füße auf dem Boden lassen. Ich denke, wir haben gut gearbeitet, wo wir stehen, wissen wir aber nicht."