Er spielte schon in Königsblau

Medienberichte: Erster Schalker Rettungstransfer fix

31. Dezember 2020 - 16:53 Uhr

Transfers für die Hoffnung

Vier Punkte, Tabellenletzter, seit einer Ewigkeit ohne Sieg in der Liga: Beim FC Schalke brennt der Baum lichterloh. Um 2021 irgendwie doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, müssen Verstärkungen her. Medienberichten zufolge soll ein Transfer schon beschlossene Sache sein: Sead Kolasinac vom FC Arsenal. Mehr zur Situation auf Schalke und was Ex-Boss Clemens Tönnies im RTL-Interview verriet gibt's oben im Video.

Update: Schalke hat den Transfer inzwischen offiziell bestätigt.

Leihgeschäft geplant

Der Linksverteidiger ist auf Schalke ein alter Bekannter, spielte von 2012 bis 2017 in Königsblau, ehe er ablösefrei zu den Londonern in die Premier League wechselte. Für die Gunners absolvierte er 113 Spiele.

Der 27-Jährige kommt bei Arsenal-Trainer Mikel Arteta aktuell allerdings nicht mehr zum Zug, will den Klub verlassen. Schalke-Vorstand Jochen Schneider habe sich schon im Sommer mehrmals mit dem Bosnier getroffen, hieß es. Der Heimkehrer soll laut Informationen von "Bild" und "Sky" bis Saisonende ausgeliehen werden. Der Vertrag sei schon unterschrieben, auch der Medizincheck bestanden.

Aber wie will Schalke ihn nur bezahlen?

Fraglich ist allerdings, wie die finanziell angeschlagenen Königsblauen (rund 240 Millionen Euro Miese) das Gehalt stemmen wollen. Kolasinac will offenbar auf einen Großteil seines Salärs von angeblich neun Millionen Euro verzichten, dennoch muss Schalke wohl ein Halbjahresgehalt von 2,4 Millionen Euro übernehmen.

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Tönnies im RTL-Interview: Er würde Schalke helfen

Helfen könnte Clemens Tönnies. Der milliardenschwere Fleischfabrikant und langjährige Clubchef sagte im Interview mit unserer Redaktion, bei einer entsprechenden Anfrage käme er "sicherlich ins Überlegen." Und weiter: "Wir dürfen Schalke nicht untergehen lassen, da bin ich der allerletzte, der nicht hilft."

Aber ob das den Fans schmecken würde? Tönnies hatte sein Amt als als Aufsichtsratsvorsitzender im Juni nach mehreren Eklats abgegeben. Es ist gewissermaßen eine Zwickmühle, in der Schalke da steckt. Tönnies' Geld könnte vieles erleichtern, eine erneute Einflussnahme aber auch für neue Proteste sorgen.