Schwerins Trainer Koslowski: "Ganzes Herzblut reinstecken"

Volleyball Trainer Felix Koslowski wirft einer Spielerinn den Ball zu. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild
Volleyball Trainer Felix Koslowski wirft einer Spielerinn den Ball zu. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild
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06. Dezember 2021 - 15:31 Uhr

Porto (dpa/mv) - Felix Koslowski ist nach seiner Entscheidung, sich als Trainer ganz auf die Volleyballerinnen des SSC Schwerin zu konzentrieren, mit sich im Reinen. "Ich fühle mich da sehr privilegiert gerade, dass ich diesen Job bei einem Verein auf so hohem Niveau ausüben kann", sagte er am Montag. "Und ich werde da weiter mein ganzes Herzblut reinstecken." Zudem freue er sich, nun im Sommer mehr Zeit für seine Familie zu haben.

Am Samstag hatte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) mitgeteilt, dass Koslowski nach sechs Jahren sein Amt als Bundestrainer abgibt. Seit 2015 war er in Personalunion für die Damen-Nationalmannschaft und das Schweriner Bundesliga-Team zuständig. Zugleich verlängerte der 37-Jährige seinen Vertrag in Schwerin bis 2024.

Am Dienstag (12.00 Uhr) tritt Koslowski mit seinen Spielerinnen im Achtelfinal-Hinspiel im CEV-Pokal beim AJM FC Porto an. Es gehe darum, "etwas Zählbares mitzunehmen", meinte er. Ähnlich wie Bundesliga-Spitzenreiter Stuttgart, bei dem die Mecklenburgerinnen am Freitag mit 1:3 verloren hatten, verfüge auch Porto über zwei sehr gute Außenangreiferinnen.

Hinsichtlich der Qualität der portugiesischen Liga meinte er aber auch: "Da wurden sie noch nicht gefordert und sind da wenig unter Druck gekommen. Da muss man sehen, wie sie mit unserem Aufschlagniveau umgehen. Ich glaube, das kennen sie so auch noch nicht."

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Quelle: DPA