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Schweres Schiffsunglück in Ostafrika: Bis zu 200 Tote befürchtet

Schweres Schiffsunglück in Ostafrika
Schweres Schiffsunglück in Ostafrika Weit mehr als hundert Tote befürchtet 00:22

Tansania: Das Schiff ist nur wenige Meter neben der Ankerstelle gekentert

Auf dem Victoriasee in Tansania ist eine vollbesetzte Fähre mit vermutlich 300 Menschen an Bord gesunken. Mindestens 126 Menschen starben - etwa 100 konnten bislang gerettet werden. Viele Weitere werden noch vermisst.

Professionelle Rettungstaucher suchen nach weiteren Opfern

Das brechend volle Schiff war am Donnerstag auf dem Weg zur tansanischen Insel Ukara. Die Fähre sei nur wenige Meter von der Anlegestelle entfernt gekentert, teilten die Behörden mit. Bislang konnten Rettungstaucher 126 Todesopfer bergen. Die Anzahl der Toten werde vermutlich noch steigen, hieß es. Über die Unglücksursache ist nichts bekannt.

Die Fähre wurde erst vor zwei Monaten renoviert

Die Fähre ist Regierungsangaben zufolge erst vor zwei Monaten teilweise überholt worden. Unter anderem seien zwei neue Motoren eingebaut worden. Zuvor hatte sich ein Parlamentsabgeordneter beschwert, dass das baufällige Boot ein Risiko darstelle. 

Der Victoriasee liegt in Tansania, Uganda und Kenia. Tödliche Unfälle kommen auf dem See sowie vor der Küste immer wieder vor. Oft sind Boote und Fähren überfüllt, außerdem können Unwetter zu derartigen Unglücken führen.

In der Region kommt es immer wieder zu Fährunglücken

2012 etwa ist eine Fähre auf dem Weg vom Festland Tansanias zur Tropeninsel Sansibar gesunken, dabei waren mindestens 100 Menschen ertrunken. Im Vorjahr waren mehr als 160 Menschen bei einem Fährunglück vor der Küste von Sansibar gestorben. 

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