Schweres Erdbeben in Mexiko und Guatemala

07. Juli 2014 - 20:48 Uhr

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 im Süden von Mexiko ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann sei in der Ortschaft Huixtla im Bundesstaat Chiapas von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit. Das Zentrum des Bebens lag rund 50 Kilometer südwestlich der Stadt Tapachula direkt an der Pazifikküste, wie die staatliche Erdbebenwarte mitteilte.

Im guatemaltekischen Department San Marcos seien mehrere Gebäude beschädigt worden, teilte die örtliche Feuerwehr mit. Zahlreiche Menschen hätten ihre Häuser verlassen. Berichte über zwei Todesopfer wurden zunächst nicht offiziell bestätigt. Die Zeitung 'Prensa Libre' veröffentlichte auf ihrer Website Fotos von stark beschädigten Häusern. Einige Fassaden wiesen tiefe Risse auf, bei einem Gebäude war das Fundament weggebrochen. Durch Erdrutsche wurden einige Straßen verschüttet. In der mexikanischen Region Soconusco seien einige Gebäude leicht beschädigt worden, teilte der Zivilschutz in Chiapas mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, schrieb der Leiter der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Luis Felipe Puente, auf Twitter.