Schwerer Taifun in Japan

Starke Helfer: Kanadisches Rugby-Team hilft beim Aufräumen

© dpa, ---, cvi

14. Oktober 2019 - 19:10 Uhr

Auch Rugby-WM betroffen

Taifun 'Hagibis' hat in Japan große Verwüstungen hinterlassen. Auch davon betroffen: die aktuell in Japan stattfindende Rugby-WM. Mehrere Spiele mussten wegen des Unwetters abgesagt werden. Kurzerhand machte sich das kanadische Team nützlich.

Besen statt Rugbyball

(Tat-)kräftigere Helfer gibt es wohl kaum: Wild entschlossen haben die muskulösen Hünen der kanadischen Rugby-Nationalmannschaft zu Besen und Schippe gegriffen und dabei geholfen, Sturmschäden zu beseitigen. Die offizielle Twitter-Seite der gerade stattfindenden Rugby-WM veröffentlichte ein Video von der im wahrsten Sinne des Wortes starken Hilfsaktion.

Sogar der kanadische Premierminister Justin Trudeau reagierte auf die vorbildliche Aktion seiner Landsleute: "Wahrer kanadischer Geist", schrieb der 47-Jährige: "Wir gedenken der Opfer und allen, die von dem zerstörerischen Taifun betroffen waren."

Spiele gestrichen, Rennen verschoben

Taifun Hagibis hatte in weiten Teilen Japans schwere Schäden angerichtet, vor allem die Region rund um Tokio hatte der Wirbelsturm heftig getroffen. Das hatte auch Folgen für die Rugby-WM: Wegen des heftigen Unwetters waren die Partien Frankreich gegen England, Neuseeland gegen Italien und eben auch das Spiel zwischen Namibia und Kanada ersatzlos gestrichen und mit 0:0 gewertet worden. Für die Kanadier hatte das jedoch keine Konsequenzen: Denn bereits vor der Partie stand fest, dass die Nordamerikaner keine Chance mehr auf das Viertelfinale haben. Umso mehr konnten die Kanadier ihre Kräfte für die Hilfsaktion nutzen.

Der Sturm hatte auch das in Suzuka stattfindende Formel-1-Rennen ganz schön durcheinandergewirbelt.