Schweizer stimmen gegen Migrationsbegrenzung

Wahlplakate zur Abstimmung über die schweizerischen Goldbestände.
Wahlplakate zur Abstimmung über die schweizerischen Goldbestände.
© dpa, Thomas Burmeister

30. November 2014 - 20:50 Uhr

"Es ist eindeutig."

In der Schweiz dürfte es nicht zu einer weiteren Begrenzung der Einwanderung kommen. Auch muss die Notenbank nicht damit rechnen, dass sie per Gesetz verpflichtet wird, ihren Goldbesitz fast zu verdreifachen. Einer ersten Trendrechnung zufolge lehnten die Schweizer Wähler sowohl die sogenannte Ecopop-Initiative wie auch die Goldinitiative mit deutlicher Mehrheit ab.

"Es zeichnet sich schon jetzt ein klares Nein ab", sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts GfS Bern, Claude Longchamp, etwa eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale. Die Mehrheit der Wähler hätten dagegen gestimmt. "Es ist eindeutig."

Die von der Umweltgruppe Ecopop zur Abstimmung gebrachte Initiative sah eine Beschränkung der Einwanderung auf 0,2 Prozent der Bevölkerung vor. Damit hätte die Schweiz die Einwanderung noch stärker beschränken müssen als die Einwanderungsinitiative vorsieht, die im Februar mit hauchdünner Mehrheit angenommen wurde.