Schwedischer Student entwickelt Bezahlsystem: Zahlen per Handauflegen

3. Juni 2014 - 15:46 Uhr

"Das ist wirklich richtig, richtig gut und schnell"

Jeder kennt die Situation: Man steht in einer langen Warteschlange an der Kasse und der Vorderste sucht gefühlte Stunden nach seiner Bezahlkarte. In der Mensa der Uni Lund in Schweden ist dieses Problem nun Geschichte. Stattdessen wird dort seit Neustem per Handauflegen bezahlt.

Bargeldlos bezahlen in Lund
In der Universität in Lund in Schweden kann man per Handauflegen bezahlen.

Quixter heißt das neue innovative Bezahlverfahren, welches Studenten entwickelten. "Wir nutzen die Venenstruktur der Handfläche, um den Kunden beim Bezahlen zu identifizieren", stellt Fredrik Leifland, das Hirn hinter dem Projekt, die Technik vor. Zur Überprüfung werden Infrarotstrahlen auf die Handfläche gesendet, um so die Venenstruktur zu bestimmen. Zusätzlich gibt der Kunde an der Kasse die letzten vier Ziffern seiner Handynummer ein.

Durch die doppelte Absicherung sei der Bezahlvorgang absolut sicher, ist Leifland überzeugt. "Das ist meine Hand, und ich glaube nicht, dass hier jemand eine Kopie von ihr hat", zeigt sich ein Student von der Sicherheit des Systems überzeugt. Auch die Effizienz der Bezahlmethode überzeugt die Studenten: "Das ist wirklich richtig, richtig gut und schnell."

Fredrik Leifland möchte mit seiner Technik weiter expandieren. Die etwa 1.600 Menschen, die momentan schon an 15 Orten der Universität in Lund per Hand bezahlen, sollen nicht die Einzigen bleiben. Warteschlagen sollen überall der Vergangenheit angehören.