2018 M05 22 - 14:19 Uhr

Irre Tattoo-Panne in Schweden

Das ging wohl nach hinten los: In Schweden ließ sich eine Frau die Namen ihrer Kinder tätowieren. Erst als es zu spät war, bemerkte Johanna Giselhäll Sandström, dass einer der Namen falsch geschrieben war. Ihre Reaktion? Kurzerhand entschloss sie sich dazu, ihr Kind einfach umzubenennen!

Was nicht passt, wird passend gemacht

Ganz klar: Ein Tattoo mit Namen ist immer riskant. Doch mit dem Namen des eigenen Kindes verhält es sich etwas anders: Er ist beständig, für die Ewigkeit. Das dachte sich wohl auch Johanna. Laut 'The Local' wollte sich die Mutter die Namen ihrer beiden Kinder Nova und Kevin tätowieren lassen. Leider machte der Tätowiererbei seinem Kunstwerk auf Johannas Haut aus 'Kevin' den Namen 'Kelvin'. Darauf sei die 30-Jährige in Tränen ausgebrochen. Der Tätowierer habe sie nur ausgelacht und ihr eine Tattooentfernung ans Herz gelegt. Immerhin stimmte er einer Rückerstattung zu. "Er hat ein Design entworfen und nicht nach der Schreibweise gefragt. Ich dachte auch nicht dran", sagt Johanna der schwedischen Lokalzeitung.

​Anstatt sich das Tattoo weglasern zu lassen, entscheidet sich Johanna für einen anderen Weg: Sie benennt ihren Sohn ganz offiziell einfach in Kelvin um. "Den Namen Kelvin hatte ich vorher noch nie gehört", sagt Johanna. "Mittlerweile finden wir, dass er besser ist als Kevin." Der Junge war zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre alt. Sein neuer Name würde dem heute Fünfjährigen laut Mama Johanna sowieso viel besser gefallen.

Johanna und ihr Mann erwarten übrigens ihr drittes Kind. Das Töchterchen soll ebenfalls in einem Tattoo verewigt werden. Dieses Mal hoffentlich in der richtigen Schreibweise...