Schwarz-gelber Katastrophen-Klassiker: Bayern demütigen desolaten BVB

Franck Ribery bejubelt seinen Treffer zum 5:0 der Bayern gegen den BVB
Auch Franck Ribery zauberte gegen den BVB wie ein junger Gott.
imago sportfotodienst, imago/Ulmer, Pressefoto ULMER/Markus Ulmer

Lewandowski & Co. fegen über Dortmund hinweg

Ein unwiderstehlicher FC Bayern in Gala-Form hat den 'Rivalen' Borussia Dortmund historisch gedemütigt und sich auf beeindruckende Art für höhere Aufgaben warmgeschossen. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes spielte in einem völlig einseitigen deutschen Klassiker eine Halbzeit lang wie entfesselt auf und demontierte den desolaten BVB beim 6:0 nach allen Regeln der Fußballkunst.

BVB: Keine Gegenwehr - keine Bewegung nach vorne

Wäre der Osterhase schwarz-gelb, er hätte zum Fest nicht ein einziges Ei verstecken können - einfach weil er keins hat. Zwei Abseitstore, von denen nur das von Franck Ribery (9.) annulliert wurde (Robert Lewandowski stand bei seinem Führungstreffer in der 5. Minute zumindest in stark abseitsverdächtiger Position), deckten früh die - nett formuliert - Defensiv-Schwächen der Gäste auf. Dem BVB flogen die Angriffe nur so um die Ohren. Der designierte Meister musste nur leicht husten, schon verwelkte jedes zarte Pflänzchen Gegenwehr im Handumdrehen.

Der überragende James (14.), Thomas Müller (23.), erneut Lewandowski (44.) und Franck Ribery (45.+1) trafen vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena noch vor der Pause und schickten das heillos überforderte Team von Trainer Peter Stöger mit 5:0 in die Pause.

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Lewandowski trifft dreifach

Da die Münchner aus der 2. Halbzeit einen Wellness-Urlaub machten, stoppte der Torreigen 'nur' beim halben Dutzend. Mit seinem dritten Tor des Abends setzte Lewandowski dem Spiel seinen Stempel auf. Das 6:0 war bereits der 26. Treffer des in der Torschützenliste enteilten polnischen Starstürmers der Münchner, die sich für das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag beim FC Sevilla perfekt warmschießen durften.

Zu vernachlässigen, aber nicht ganz zu verschweigen: Mario Götze traf in der 66. Minute mit einem Fernschuss den Pfosten. Es war das einzige 'Highlight' aufseiten der Borussen.

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Schmelzer: "Mal ein paar Spiele am Stück den Arsch zusammenkneifen"

"Sie haben mit uns Katz' und Maus gespielt. Wir müssen jetzt mal ein paar Spiele am Stück den Arsch zusammenkneifen", klagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer nach dem historischen Debakel bei Sky. Für Dortmund war es die höchste Bundesliga-Pleite seit 27 Jahren. Im Februar 1991 verlor der BVB mit 0:7 in Stuttgart.

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Gähnende Langeweile in Berlin

Viel Pflicht, wenig Kür: Fußballästheten waren beim 0:0 zwiswchen Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg fehl am Platze. Beide Teams gönnten sich keinen Zentimeter Rasen. Während ihnen in Sachen Spielzerstörung nahezu alles gelang, blieb man mit Blick auf die spielerischen Elemente vieles schuldig.

Auch nach der Pause wurde es für die 35.000 Zuschauer im weiten Rund des Olympiastadions kaum besser, offensichtlich hatte sich der Biorhythmus der Spieler auf die ungewöhnliche Anstoßzeit von 20.30 Uhr noch nicht eingestellt. Beim VfL flog zudem Josuha Guilavogui (90.+1) wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.

28. Bundesliga-Spieltag: Alle Ergebnisse und die aktuelle Tabelle gibt es hier.