Aussage beim Prozess gegen Arafat Abou-Chaker wird verschoben

Schwangere Anna-Maria Ferchichi: Komplikationen bei Drillings-Schwangerschaft?

02. August 2021 - 13:48 Uhr

Anna-Marias Aussage gegen Arafat Abou-Chaker wird verschoben

Der Strafprozess gegen den Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker ging am Montagmorgen am Landgericht Berlin nach einer mehrwöchigen Pause weiter. Zuletzt war Anna-Maria Ferchichi, die Ehefrau von Rapper Bushido, als Zeugin befragt worden. Auch heute hätte sie aussagen sollen, ist aber überraschenderweise nicht vor Gericht erschienen. Der Grund dafür: Komplikation bei ihrer aktuellen Drillings-Schwangerschaft. Unsere Reporterin Samina Faiza war vor Ort – ihre Einschätzung zum Prozess zeigen wir hier im Video.

Schwangere Anna-Maria Ferchichi: Attest für Prozess

Anna-Maria Ferchichi hatte zuvor erklärt, der langjährige Geschäftspartner ihres Mannes habe alles in ihrem Leben bestimmt. Bushido, bürgerlich Anis Ferchichi, hat in dem seit August 2020 laufenden Verfahren an 25 Tagen als Zeuge Rede und Antwort gestanden. Der 42-Jährige hatte seine Beziehung zu Arafat Abou-Chaker mit einer Zwangsheirat verglichen.

Komplikationen bei Drillingen sind nicht untypisch

Anna-Maria Ferchichi und Bushido erwarten Drillinge
Anna-Maria Ferchichi und Bushido erwarten Drillinge
© Instagram

Die Verteidigung wirft Anna-Maria nun vor, die Schwangerschaft zu nutzen – und dem Gericht auf der Nase zu tanzen. Dabei ist es nicht untypisch, dass es bei Zwillings- oder Drillingsgeburten zu Komplikationen kommen kann.

Bisher hatte Bushidos Frau auch von einer natürlichen Geburt geträumt. Ob diese nun wegen der Komplikationen in Gefahr ist, ist noch nicht bekannt. Generell ist es wahrscheinlicher, dass die eineiigen Drillinge per Kaiserschnitt geholt werden müssen, denn eine Drillingsgeburt wird als Risikoschwangerschaft eingestuft.

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Es geht vor Gericht um Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung

Dem Hauptangeklagten werden Straftaten zum Nachteil des Rappers vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft legt dem 45-Jährigen Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung zur Last. Die Brüder des Clanchefs sollen Mittäter gewesen sein. Zu den Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Beziehungen zu seinem Geschäftspartner aufgelöst habe. Clan-Chef Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen.

Bushido sei bedroht, beschimpft, im Januar 2018 in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden. (dpa,jti)

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