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Schwäbisch Gmünd: Junge (†3) starb an Kälteschock, als er in die eiskalte Rems rutschte

Unglück bei Kita-Ausflug

Junge (†3) starb an Kälteschock, als er in die eiskalte Rems rutschte

Auf diesem Spielplatz spielten die Kinder vor dem Unglück.
Auf diesem Spielplatz spielten die Kinder vor dem Unglück.
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Dreijähriger leblos in der Rems gefunden

Er spielte mit seiner Kindergartengruppe am Ufer der Rems und verschwand - kurz darauf fanden die Erzieher den Dreijährigen leblos im Wasser. Bislang gingen die Ermittler davon aus, dass das Kind ertrunken ist. Jetzt liegt das Obduktionsergebnis vor: Demnach ergeben sich Hinweise darauf, dass das Kind einen Kälteschock und einen Herzstillstand erlitt, als es in das klirrend kalte Wasser des Flusses rutschte.

"Eher nicht von einem Ertrinken auszugehen"

"Nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen ist eher nicht von einem Ertrinken auszugehen", teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das Wasser der Rems ist im Moment rund fünf Grad kalt. Warum das so gefährlich ist, erklären wir hier.

Das Unglück ereignete sich am Montagmittag in Schwäbisch Gmünd. Der Junge hatte sich unbemerkt von den anderen Kindern entfernt und war zum Flussufer gegangen. Als das Betreuungspersonal sein Fehlen bemerkte, war es schon zu spät: Der Dreijährige wurde leblos im Wasser gefunden. Ein Bekannter der Familie erzählte RTL, dass offenbar eine folgenschwere Verwechslung dazu führte, dass der Junge nicht sofort vermisst worden war . Die herbeigerufenen Rettungskräfte versuchten den Jungen umgehend zu reanimieren. Er starb später im Krankenhaus.

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