Schutz vor Angriffen im Internet: Neues Lagezentrum kommt

Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild
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05. November 2019 - 16:20 Uhr

Schadsoftware, Hackerangriffe und Datendiebstahl - Bayerns Behörden wollen bei der Bekämpfung der Internetkriminalität besser zusammenarbeiten. Ab Januar soll dazu das Lagezentrum "Cyberabwehr Bayern" den Betrieb aufnehmen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. In dem Zentrum kämen Mitarbeiter verschiedener Stellen zur Koordinierung der Arbeit und zum Informationsaustausch zusammen. "Wir spüren alle, dass Cybersicherheit einen immer größeren Stellenwert einnimmt", sagte Herrmann. Straftaten im Internet nähmen immer weiter zu. Laut Kriminalstatistik gab es im vergangenen Jahr rund 600 mehr Fälle als 2017. Das entspricht einem Anstieg von 2,3 Prozent.

Quelle: DPA

Natürlich gebe es Schützen, die sich nach einigen Jahren eine neue Waffe kauften, die alte aber als Erinnerung behalten wollten, sagte Herrmann. Er sehe keinen Sinn darin, diese Menschen zu zwingen, mit der alten Waffe einmal pro Monat zu schießen, um sie nicht abgeben zu müssen. Es habe außerdem in der jüngsten Vergangenheit keinen Zusammenhang zwischen Straftaten und Schützen gegeben. Vielmehr hätten Täter Waffen illegal besessen.

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