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Schuss in Berliner Flughafen: Waffe von LKA-Leibwächter löst sich versehentlich

Ein Flugzeug hebt am 20.08.2017 in Berlin am Morgen vom Flughafen Tegel ab. Foto: Paul Zinken/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Symbolbild: Flughafen Berlin-Tegel © dpa, Paul Zinken, pdz pil

Schuss löste sich beim Einsteigen in das Flugzeug

m Berliner Flughafen Tegel hat ein Leibwächter des Landeskriminalamtes (LKA) aus Versehen einen Schuss aus seiner Dienstpistole abgegeben. Der Schuss habe sich kurz vor dem Einsteigen in das Flugzeug gelöst, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Kugel habe die Hülle der Fluggastbrücke durchschlagen.

Fluggäste twitterten zu dem Vorfall

Nach dem Vorfall startete der Flug nach Köln/Bonn mit deutlicher Verspätung. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Leibwächter. Wen der Personenschützer der Berliner Polizei begleitete, ist nicht bekannt.

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hatte zu dem Zwischenfall getwittert, dass der Leibwächter möglicherweise vor dem Einstieg in das Flugzeug die Munition aus seiner Pistole nehmen wollte. Auch andere Passagiere setzten ähnliche Tweets ab. Der Bundespolizeisprecher wollte dazu keine Stellung nehmen: "Wir äußern uns nicht dazu, ob und wie diese Waffen entladen werden und wann und wo sie abgegeben werden."

LKA schützt gefährdete Personen

In Berlin werden diverse Personen von Leibwächtern des LKA beschützt. Hierzu zählen nach Informationen der 'Welt' der Regierende Bürgermeister, der Innensenator, Botschafter und Vertreter der jüdischen Gemeinde. Seit neustem werde außerdem die muslimische Frauenrechtlerin Seyran Ates beschützt. Sie wird wegen der Eröffnung einer liberalen Moschee massiv bedroht. Politiker auf Bundesebene werden von Mitarbeitern des Bundeskriminalamtes (BKA) bewacht.

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