Schumachers Pech ohne Ende: Aus auch in Monaco

Michael Schumacher kommt auch in Monte Carlo nicht im Ziel an. Foto: Valdrin Xhemaj
Michael Schumacher kommt auch in Monte Carlo nicht im Ziel an. Foto: Valdrin Xhemaj
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13. November 2012 - 16:16 Uhr

Das Pech gewährte Michael Schumacher nur einen Tag Auszeit. Nach einer Serie von Enttäuschungen war der Formel-1-Rekordchampion in der Qualifikation von Monte Carlo plötzlich wieder schneller als alle anderen - zum ersten Mal seit sechs Jahren.

Schumachers Pech ohne Ende: Aus auch in Monaco

Doch schon dieser Coup hatte einen Haken: eine vorher ausgesprochene Strafe verbannte den Mercedes-Star von der Pole Position auf Startplatz sechs. "Man kann sich ausrechnen, wo ich unter normalen Bedingungen gelandet wäre", klagte Schumacher.

Am Renn-Sonntag lief dann wieder alles gegen den 43-Jährigen. Nach einem Rempler von Lotus-Pilot Romain Grosjean rutschte Schumacher auf Platz acht ab, danach kam er nicht an Kimi Räikkönen vorbei. "Ich hatte das Podium anvisiert, das wurde am Start zunichtegemacht", befand der fünfmalige Monaco-Sieger.

Es kam noch schlimmer. In der 65. Runde war wegen eines Problems mit dem Benzindruck Feierabend für Schumacher. "So was habe ich noch nie erlebt", meinte er. Zum vierten Mal im sechsten Rennen kam der Altmeister nicht ins Ziel, nur einmal war er selbst schuld. "Wie viel Pech kann man haben?", fragte Schumacher fast verbittert. Als 18. mit zwei Punkten droht auch in der dritten Comeback-Saison ein Jahr zum Vergessen. Am Ende der Saison läuft Schumachers Vertrag aus.