Schulstress: Warnsignale des Kindes richtig deuten

Mit der richtigen Vorbereitung auf den "Ernst des Lebens" ist Schulstress kein Thema
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08. August 2012 - 8:12 Uhr

Lernstress, neue Freunde, strenge Lehrer - das schlaucht. Für viele Kinder sind die ersten Schultage so anstrengend, dass sie schnell eine Abwehrhaltung gegen die Schule entwickeln. Oft reagiert der Nachwuchs auch körperlich auf den Stress im neuen Umfeld: Bauchschmerzen und regelmäßiges Kopfweh sind Warnsignale für besorgte Eltern.

Wenn die Kinder extrem ungern zur Schule gehen, ist Fingerspitzengefühl angebracht. Wichtig ist, dass Ihr Kind sich nicht mit den Problemen alleingelassen fühlt - zeigen Sie also Interesse für die Situation und reden Sie über die Sorgen der Kleinen.

Auch Versagensängste entwickeln sich häufig mit den ersten Erfahrungen in der Schule. Für die Kinder ist es neu, bei Fragen des Lehrers im Mittelpunkt des Interesses zu stehen, bewertet zu werden und mit den anderen Schülern zu konkurrieren. Bleiben Sie entspannt, wenn die ersten Schulnoten schlechter sind als erwartet. Mit Druck erreichen Sie in der Regel eine noch größere Abwehrhaltung gegenüber Tests und Klassenarbeiten. Das Selbstwertgefühl sollte nicht an Noten hängen.