Ausländischer Geheimdienst möglicherweise involviert

Schüsse in Berlin-Moabit: Ermittler vermuten Auftragsmord

© REUTERS, FABRIZIO BENSCH, joh

25. August 2019 - 17:56 Uhr

Neue Details zum Mord in Berlin-Moabit

Nach der Tötung eines 40-jährigen Georgiers in einem Park im Berliner Stadtteil Moabit halten die Ermittler einen Auftragsmord eines ausländischen Geheimdienstes für wahrscheinlich. Das berichtet der Spiegel

Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Mann in Berlin-Moabit erschossen - Motiv unklar
Die tödliche Attacke ereignete sich am Freitagmittag gegen 12 Uhr in der Parkanlage Kleiner Tiergarten in Berlin-Moabit.
© dpa, Christoph Soeder, fux

Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen 49 Jahre alten Russen erlassen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Behörden werfen ihm Mord aus Heimtücke vor. Von offizieller Seite gibt es noch keine Hinweise auf ein mögliches Tatmotiv. Dem Bericht zufolge soll der Mann vor dem Haftrichter "abgeklärt" gewirkt haben. Er habe die Tat abgestritten und keine weiteren Angaben gemacht.

Die Behörden ermitteln noch immer in alle Richtungen, auch was mögliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität angeht. Derzeit spreche aber viel für die Theorie des Auftragsmordes, heißt es im Spiegel.