Live-Talk mit Marlene Lufen: Deutschland im Lockdown

Schülersprecher Alexander Löher: "Ich lerne nur ein Drittel von dem, was ich in der Schule lernen würde"

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Marlene Lufen talkte am Montagabend in einer Sondersendung zum Thema: Deutschland im Lockdown.
imago/Lumma Foto, SpotOn

Marlene Lufen postete emotionales Video zu Folgen des Corona-Lockdowns

Mehr als 11 Millionen Abrufe auf Instagram und über 34.000 Kommentare: Marlene Lufen hat mit ihrem Video-Kommentar zu den physischen wie psychischen Folgen des Lockdowns einen Nerv getroffen. Mit ihrem Post sorgte sie für zahlreiche Diskussionen und erhielt neben Applaus auch einige Kritik. Am Montagabend talkte sie mit verschiedenen Gästen über die möglichen Auswirkungen des Lockdowns. Alexander Löher, 18, Bezirksschülersprecher Oberbayern-West, berichtete dort über die wachsende Zukunftsangst der Schüler.

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Schulsprecher Alexander Löher über seine Mitschüler: "Viele haben Zukunftsängste"

Die Corona-Pandemie, aber auch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben für den schulischen Bereich zahlreiche Auswirkungen auf alle Mitglieder der Schulgemeinschaft. Alexander Löher (18) war stellvertretend für zahlreiche Schüler und Schülerinnen in der Sendung, um auszusprechen, was die Jugendlichen jetzt am meisten bewegt. „Für viele ist die Schule sonst der einzige Ort, wo sie soziale Kontakte haben. All das fehlt jetzt.“

Doch nicht nur die mangelnden sozialen Kontakte sind ein großes Problem. „Viele haben Zukunftsängste. Sie wissen gar nicht, ob sie eine Ausbildung bekommen werden oder was sie werden sollen. Ich wollte Pilot werden. Aber während der Corona-Krise habe ich gesehen, wie sehr die Branche darunter gelitten hat. Ich habe zwar einen Plan B in der Tasche, aber das haben ganz viele Schüler nicht.“

Gereizte Stimmung bei Schülern und Schülerinnen im Home-Schooling

Auch das Home-Schooling ruckelt und wackelt an allen Ecken. Und das nicht nur technischer Natur. „Ich werde dieses Jahr Abitur schreiben, aber wir wissen ja gar nicht, wie das gehen soll und unter welchen Bedingungen. Und da geht es nicht nur um Abiturienten. Realschüler und Hauptschüler wissen ja auch nichts. Zu Hause lerne ich auch nur etwa ein Drittel von dem, was ich sonst im Präsenzunterricht lernen würde. Das ist einfach uneffektiv. Man kann gar nicht alles aufnehmen und verstehen.“ so Alexander weiter.

Desweiteren beobachtet der Schülersprecher, dass die mental starken Jugendlichen immer weniger werden. Die Stimmung sei zunehmend gereizter.

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Hier ist das emotionale Video von Marlene Lufen