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Schüler verteilen Kekse – gebacken mit der Asche ihres Opas

Unfassbar: Kekse mit Opas Asche verteilt
Unfassbar: Kekse mit Opas Asche verteilt In der Schule 00:25

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Kennen Sie bestimmt: Wenn jemand im Büro – oder überall sonst – selbstgebackene Kekse mitbringt, sind die meist schneller verputzt, als man fragen kann, was drin ist. Die Schüler einer US-Highschool hätten besser mal nachgefragt, denn eine Mitschülerin soll als Geheimzutat für ihre Zuckerkekse die Asche ihres verstorbenen Großvaters verwendet haben.

Ein unfassbar morbider "Scherz"

An der Da Vinci Charter Academy in Davis, Kalifornien haben sich zwei Schülerinnen anscheinend einen morbiden – und ziemlich fragwürdigen – Streich erlaubt. Den Schülern, die die Kekse mit den sterblichen Überresten eines Menschen gegessen haben, dürfte jetzt nämlich wahrscheinlich nicht zum Lachen zumute sein. Die Polizei ermittelt in dem Vorfall.

Einige Schüler wussten, was in den Keksen ist, andere nicht

Der lokale Nachrichtensender KCRA berichtet, dass mindestens neun Schüler von dem gruseligen Gebäck gegessen hatten. Andy Knox war einer der Jugendlichen, die – teils wissentlich, teils nicht – vom Opa ihrer Mitschülerin genascht hatten.

"Vor zwei Wochen, als ich gerade auf dem Weg in meinen Kurs für Umweltwissenschaften war, stoppte mich eine Klassenkameradin und fragte, ob ich einen Keks will", erzählt er dem Sender. "Sie sagte mir, dass eine besondere Zutat drin sei. Ich dachte, sie meinte Drogen und fragte 'Ist das ein Hasch-Keks oder was?' Sie sagte 'Nein'. Es sei die Asche ihres Großvaters. Und dann lachte sie irgendwie. Und ich war wirklich ziemlich entsetzt."

Absolute Albtraumvorstellung: Kannibale wider Willen

Eine echte Horrorvorstellung, nicht wahr? Der Schuldirektor, Tyler Millsap, hat in einem offenen Statement an die Eltern versichert, dass keine gesundheitlichen Gefahren für die Kinder bestehen würden. "Die körperliche und emotionale Sicherheit unserer Schüler ist unsere oberste Priorität", heißt es. Man helfe der Polizei bei den Ermittlungen und werde bei entsprechenden Ergebnissen Konsequenzen ziehen. "Der Fall erweist sich als sehr anspruchsvoll und wir haben angemessen und so respektvoll und würdig wie möglich reagiert."

Was den Fall so knifflig macht, ist zum einen die Beweislage, zum anderen die Frage, welches Vergehen überhaupt vorliegen könnte. Im Video verrät der Polizeibeamte, warum diese Frage so schwierig ist.

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